Der FSV Duisburg bereitet sich auf die Rückrunde in der Fußball-Oberliga vor. Beim Test gegen Sprockhövel waren einige Testspieler am Ball.

Ein richtiges Testspiel war es noch nicht, eher eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen. Doch für Guido Naumann, den neuen Coach des Fußball-Oberligisten FSV Duisburg, zählt jede Möglichkeit, sein Personal unter die Lupe nehmen zu können. Gegen die TSG Sprockhövel aus der Oberliga Westfalen gab es an der Warbruckstraße eine 1:5 (1:1)-Niederlage.

Dabei hatte Guido Naumann allerdings noch die „Nachwehen“ des Samstags zu verarbeiten, als sein Team beim Stadtpokal in Rheinhausen unerwartet weit gekommen war und nur knapp den Finaleinzug verpasst hatte. „Einige Jungs waren noch sehr platt und sind deshalb nicht zum Einsatz gekommen“, so der Ex-Profi.

Mit dem, was er vor der Pause zu sehen bekam, war er – gerade im Offensivbereich – allerdings schon ganz zufrieden. „Mit Malik Tchalawou, Joshua Kapenda und unserem Neuzugang Oguz Karagüzel kann man durchaus etwas anfangen“, so Naumann. Schon nach fünf Minuten ging der FSV sogar in Führung, als Malik Tchalawou am Ende einer Kombination über Toni Markovic und Oguz Karagüzel erfolgreich war. Die Gäste aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis vergaben danach einen Elfmeter, bekamen drei Minuten vor der Pause aber einen weiteren Strafstoß zugesprochen, den Deniz Duran zum Ausgleich verwandelte.

Nach dem Wechsel fehlte es beim FSV dann an der Kraft und an den nötigen Alternativen. Es kamen einige Gastspieler zum Einsatz, die sich aber kaum empfehlen konnten. Dennoch blieb es lange beim 1:1; erst ab der 72. Minute zog Sprockhövel auf und davon. Den nächsten Test gibt es am kommenden Sonntag (15.15 Uhr) bei Landesligist DV Solingen.