Der FSV Duisburg hat nach der schwachen Punktausbeute in den ersten Spielen personell nachgelegt. Pokalspiel steigt am Mittwochabend.

Der FSV Duisburg legt personell noch einmal nach. Beim Fußball-Oberligisten, der mit einem Punkt aus vier Spielen zumindest im Hinblick auf die Ausbeute schwach in die Saison gestartet ist, soll ein 129-maliger Erstligaspieler aus der Ukraine helfen, die Wende zum Besseren einzuleiten.

Rinar Walejew heißt der Hoffnungsträger. Der 35-Jährige hat in seiner Heimat erstklassig für Tschernomorez Odessa, Krywbas Krywyj Rih und den FK Mariupol gespielt und floh vor dem Krieg in der Ukraine nach Deutschland, wo er zunächst beim MSV Düsseldorf auflief. Von seinem Ex-Verein holte Mohamed Dair, Sportlicher Leiter des FSV, Walejew nun an die Warbruckstraße. „Er kann auf allen zentralen Mittelfeldpositionen eingesetzt werden und ist mit seiner Erfahrung genau der Spieler, der unserer jungen Truppe noch fehlt“, so Dair. Mindestens eine weitere Nachverpflichtung soll in dieser Woche noch folgen.

Velardi will im Pokal weiterkommen

Für das am Mittwoch um 19.30 Uhr anstehende Spiel der ersten Runde im Niederrheinpokal beim Landesligisten SC Kapellen-Erft ist aber kein feststehender oder zu erwartender Neuzugang ein Thema in den Überlegungen von Trainer Luciano Velardi. „Ich beschäftige mich nur mit den Spielern, die mir gerade zur Verfügung stehen“, sagt der 41-Jährige, der angesichts der Kurzfristigkeit von Walejews Verpflichtung mit dem Ukrainer nicht planen konnte. Es dürfte ohnehin der Fokus eher auf der Meisterschaft liegen, wenn auch Coach Velardi sagt: „Es ist auf jeden Fall unser Ziel, im Pokal weiterzukommen.“

Gegen den Landesliga-Vizemeister der Vorsaison dürfte das freilich keine allzu leichte Aufgabe werden. Änderungen in der Startelf sind möglich, aber kein Automatismus, so Velardi: „Auch dafür müssen sich die Spieler erst einmal im Training aufdrängen.“ Fraglich ist der Einsatz von Nana Appiah, der schon beim 0:2 gegen Uerdingen verletzt fehlte.