Die Öffnungsstrategie im März war schnell Geschichte, nun wird mit der neuen Corona-Schutzverordnung für NRW eine neuer Versuch gestartet. Ist die Inzidenz unter 100, ist kontaktfreier Sport mit bis zu 20 Personen im Freien möglich. Eine Zuschauerrückkehr ist ab dem 15. Mai möglich.

Bereits im März gab es ein Öffnungs-Szenario für den Amateursport, das die Fußballer am Niederrhein hoffen ließ. Daraus wurde dann jedoch wenig, weil stark steigende Inzidenzwerte die Ansätze durchkreuzten. Nun gibt es dank der neuen Corona-Schutzverordnung die Hoffnung, dass es bergauf gehen könnte – dank des gestiegenen Impftempos und abnehmender Inzidenz

Niederrhein: Wann darf trainiert werden? Neue Corona-Schutzverordnung

Die Öffnungsstrategie im März war schnell Geschichte, nun wird mit der neuen Corona-Schutzverordnung für NRW eine neuer Versuch gestartet. Ist die Inzidenz unter 100, ist kontaktfreier Sport mit bis zu 20 Personen im Freien möglich. Eine Zuschauerrückkehr ist ab dem 15. Mai möglich.

Bereits im März gab es ein Öffnungs-Szenario für den Amateursport, das die Fußballer am Niederrhein hoffen ließ. Daraus wurde dann jedoch wenig, weil stark steigende Inzidenzwerte die Ansätze durchkreuzten. Nun gibt es dank der neuen Corona-Schutzverordnung die Hoffnung, dass es bergauf gehen könnte – dank des gestiegenen Impftempos und abnehmender Inzidenz.

Es gibt ein Öffnungs-Szenario für den Amateurfußball

Für die Saison 2020/21 ist natürlich längst alles zu spät, wurde diese doch inzwischen längst annulliert. Doch viele Fußballer würden sich einfach wünschen, unter halbwegs normalen Bedingungen wieder einen Trainingsbetrieb aufnehmen zu können. Ab Samstag gilt nun die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW, und diese bedeutet für viele Fußballer sofortige Änderungen. Entscheidendes Kriterium ist dabei der lokale Inzidenzwert der Stadt oder des Landkreises. Ist diese über 100, bleibt es noch bei der Regelung, die bisher gegolten hat. „Die bisher in Nordrhein-Westfalen ergriffenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Rahmen der Bundesnotbremse gelten für Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz über 100 fort“, heißt es in der Erklärung auf der Homepage des Landes NRW.

Überblick für den Niederrhein: Ab wann ist Training möglich?

Wichtig: In Nordrhein-Westfalen muss berücksichtigt werden, dass sich die Lockerungen am Inzidenzwert des jeweiligen Kreises oder der Stadt ausrichten, anders als noch im März, analog zur Regelung der Bundes-Notbremse. Die durchchnittliche NRW-Inzidenz liegt aktuell bei 103,4 (Stand 14. Mai). Was dies bedeutet, seht ihr im Folgenden.

Inzidenzwert unter 50:

  • Sport im Freien ist ohne Personen-Begrenzung erlaubt
  • Hallensport oder solcher in Fitness-Studios ist mit Test und Personen-Nachverfolgung möglich, der Kontaktsport innen orientiert sich an den allgemeinen Kontaktbeschränkungen (bis zu zehn Personen aus drei Haushalten)
  • Zuschauer sind unter freiem Himmel auch ohne Test erlaubt (bis zu 20 Prozent der Kapazität, maximal 500 Personen)
  • Zuschauer in Innenräumen nur auf Sitzplätzen mit negativem Test, bis zu 20 Prozent der Kapazität, maximal 250 Personen)

Inzidenzwert 50-100:

  • Kontaktfreier Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel mit bis zu 20 Personen
  • Kontaktsport in Gruppen von bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten, zudem dürfen wieder bis zu 20 Kinder gemeinsam trainieren
  • Zuschauer sind unter freiem Himmel mit negativem Testergebnis wieder erlaubt (maximal 20 Prozent der Kapazität, maximal 500 Personen mit Sitzplan)

Inzidenzwert größer als 100:

  • erlaubt ist weiterhin nur die kontaktlose Ausübung von Individualsport allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands. Bei Kindern unter 14 Jahren ist Training mit maximal fünf Personen zulässig.

 

Zu beachten ist außerdem, dass Städte und Kommunen ihre Plätze dennoch sperren dürfen. Deshalb müssen die geltenden Vorschriften vor Ort berücksichtigt werden.

 

Zuschauerrückkehr ab 15. Mai möglich

Ebenfalls in der neuen Corona-Schutzverordnung geregelt, ist die Rückkehr der Zuschauer in die NRW-Stadien. So können bereits ab morgen die Fans auf ihre Plätze zurückkehren. Vorgesehen ist eine Auslastung von bis zu 20 Prozent der Stadion-Kapazität, maximal jedoch 500 Anhängern.

Dafür müssen die Zuschauerinnen und Zuschauer einen negativen Schnelltest vorlegen und es dürfen ausschließlich Sitzplätze belegt werden. Die Rückverfolgbarkeit muss zudem zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein.

Für das anstehende Wochenende dürften die Lockerungen bei den Vereinen der 3. Liga und der Regionalliga West zu kurzfristig kommen. Der MSV Duisburg und der KFC Uerdingen treten am 22. Mai jeweils auswärts an, sodass eine Fan-Rückkehr in dieser Saison nicht mehr möglich ist. Anders sieht es in der Regionalliga aus, die noch bis zum 5.6. im Spielbetrieb ist. Eine Unterstützung der eigenen Anhänger im Saisonfinale ist nicht ausgeschlossen.

Quelle: fupa.net