Wegen der Covid-19-Pandemie ruht derzeit der Spielbetrieb. Lockerungen sind für die Kontaktsportler in Nordrhein-Westfalen nicht in Sicht.
Zum zweiten Mal im Kalenderjahr 2020 zwingt das Coronavirus den Amateurfußball in die Knie. Seit Anfang November müssen die NRW-Kicker und Athleten anderer Sportarten pausieren – und Aussicht auf Lockerungen gibt es keine.

Auf NRZ-Nachfrage erklärte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, dass keine Anpassungen für den Kontaktsport geplant seien. „Gleichwohl ist klar, dass das Ministerium den Verlauf des weiteren Infektionsgeschehens weiterhin aufmerksam verfolgen wird“, wird Ministeriums-Sprecher Axel Birkenkämper zitiert. 

DFB hofft auf Trainingsbetrieb

Zuletzt nahm die Kritik am Sportverbot zu. So forderten Eltern beispielsweise, dass die Kinder beziehungsweise Jugendfußballer wieder trainieren dürfen. Andererseits wird in der Regionalliga West als einzige Viertliga-Staffel weitergespielt. Das hat eine Diskussion über den Amateurstatus entfacht, denn Vereine wie der SV Straelen oder der VfB Homberg dürfen nur schwerlich als Profi-Verein betrachtet werden. Dabei hat der Westdeutsche Fußballverband gemeinsam mit der Regierung entschieden, aufgrund „professioneller Strukturen“ den Spielbetrieb fortzusetzen

Selbst Fritz Keller, als DFB-Präsident der oberste Funktionär in Fußball-Deutschland, bat um die Zulassung des Trainingsbetriebs. Als Beispiele wurden die Lockerungen in Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern angeführt. Doch Anpassungen an der Coronaschutzverordnung wird es in NRW vorerst keine geben.

Quelle:fupa.net