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– Offizielle Pressemitteilung –

Juli 2, 2019

Stellungnahme zum B-Junioren Qualifikationsspiel 1.FC Mönchengladbach 27-0 SW Alstaden für die Niederrheinliga.

Am späten Abend möchten wir als Geschädigter dieses Skandal Spieles folgende Punkte loswerden. Die Worte sind nicht an die Spieler auf dem Platz gerichtet, sondern an Menschen, welche es dreist mit Betrug versucht haben, uns um unseren Lohn zu bringen.

Das Parallelspiel der B-Junioren Niederrheinliga Quali hat der 1. FC Mönchengladbach mit 27-0 gegen den SW Alstaden für sich entschieden.

Zuerst möchten klarstellen, dass wir den Spielern vom SW Alstaden und dem Trainerstab von SW Alstaden keine Schuld für das Ergebnis geben, da es auch für diese schwierig war mit 8 Mann das Spiel zu beenden.

Alstaden reiste mit 12 Spielern nach Gladbach.
Während die erste Halbzeit mit 11-0 für den 1.FC M‘Gladbach endete, spielten sich während der Halbzeitpause skandalöse Szenen in der Kabine von SW Alstaden ab.

4 Spieler konnten und wollten aufgrund von Verletzungen nicht mehr weiterspielen. Der Trainerstab von SW Alstaden entschied sich darufhin nicht mehr zur zweiten Halbzeit anzutreten, da diese über vier Verletzte Spieler klagten. Der Trainer wollte die Gesundheit der Kinder schützen und zur zweiten Halbzeit nicht antreten. Zumal daraus auch eine Wettbewerbsverzerrung entstehen würde.

Nachdem diese Nachricht den Schiedsrichter und die Zuschauer draussen erreichte, eilte der Vorstand von SW Alstaden in die Kabine und drohte den Kindern und den Trainern mit folgenden Worten :“ Wenn ihr nicht zur zweiten Halbzeit antretet, werde ich euch für ein Jahr sperren.“

Der Alstadener Torwart legte vor 2 Wochen den Gips von seinem Arm ab und sollte am Spieltag spielen. Als er in der Halbzeitpause über Schmerzen klagte, wollte er nicht mehr weiterspielen, doch sagte der Vorstand von Alstaden zu ihm, dass er bis zur nächsten Verletzung weiterspielen muss und sich dann alternativ als Stürmer auf den Platz stellen soll.
All dies geschah gegen den Willen des Spielers. Dies tat der Junge dann auch aus Angst vor der „Sperre“. Als er dann gar nicht mehr weiterspielen konnte, wurde ein Spieler ins Tor gestellt, welcher sich das TW-Trikot überzog und der Torwart hat den neuen Stürmer gegeben, obwohl er kaum noch laufen konnte.

Ein weiteres Beispiel war ein Feldspieler, welcher mit einem dicken Knie in die Halbzeitpause kam. Der eigene Vorstand sagte zum Jungen, dass er sich einfach nur auf den Platz hinstellen soll.

Somit wurden die Kinder und die Trainer nach einigen Wutaktionen des Vorstands genötigt, wieder auf den Platz zu gehen und zu spielen, da Sie ansonsten damit erpresst wurden gesperrt zu werden. Zumal man bedenken muss, dass das alles noch Jugendliche sind.

Der Schiedsrichter wollte das Spiel zu keinem Zeitpunkt abbrechen, sondern versuchte den Alstadener Trainer und sein Team nach einer 34 Minütigen Halbzeitpause mit dem Alstadener Vorstandsmitglied aus der Halbzeit zu holen. Der Schiedsrichter soll laut Trainer von SW Alstaden folgendes gesagt haben:“Es geht trotzdem weiter!“

Wir bedanken uns beim U17 Trainer von SW Alstaden, welcher uns eine schriftliche Stellungnahme zukommen ließ, wobei er die genauen Dinge schildert. Wir ziehen unseren Hut vor dem Trainer, da es heutzutage nicht selbstverständlich ist, dass es Trainer gibt, die zugeben, was sich hinter geschlossenen Türen abspielt.

Darüber hinaus haben wir auch Stellungnahmen einiger Alstadener Eltern bekommen, von denen die Kinder diesen Vorfall bestätigen konnten. Aus Datenschutzgründen dürfen wir diese hier nicht veröffentlichen, allerdings wurden auch diese dem Verband eingereicht. Bestimmte Eltern werden Strafrechtlich gegen den Vorstand vorgehen.

Wir haben Einspruch im Bezug auf Wettbewerbsverzerrung und grober Unsportlichkeit beim Verband eingereicht, da es nicht sein kann, dass ein Vorstandsmitglied einfach gegen den Willen der Trainer und Spieler handelt und vor allem auch deren Gesundheit riskiert.

Daraus resultiert dann natürlich folgende Frage: „Wieso möchte der Vorstand von SW Alstaden eigentlich, dass die eigenen Alstadener sich mit 8 Mann gegen Gladbach „abschiessen“ lassen … ?

Dazu stellen wir uns auch die Frage, mit welchem Argument der Schiedsrichter dem Wunsch von Alstaden nicht nachkam, welche sich mit 8 Mann über den Platz schleppen mussten … ?

Der Jugendvorstand