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Monheim macht es unnötig spannend

Mai 20, 2019
FSV Duisburg- FC Monheim 3:5(0:4)

Neben einigen gestandenen Akteuren gab der FSV mehreren A-Jugendlichen die Chance sich im Hinblick auf die kommende Landesliga-Saison in Szene zu setzen.
Allerdings wollte im Team der Platzherren erst einmal gar nichts gelingen.
Vorne waren die Bulls völlig abgemeldet und nach Hinten zeigte sich keine mannschaftliche Geschlossenheit. 
Das es zur Pause nur 0:4 stand, war dann auch eher ein glücklicher Umstand.

Nach der Pause und einigen Wechseln musste man sich dann verwundert die Augen reiben.
Mit Boran Sezen im Sturm und Maik Kuta auf der linken Außenbahn kam Power ins vorher so öde FSV-Spiel. Youngster Etinosa rückte auf die rechte Außenbahn und zeigte fortan ein beherztes Angriffsspiel.
Mit Sahin, trumpfte, ein weiterer U-19 Spieler richtig auf und auch Abwehrmann Karpuz fand jetzt seine Form.
Nun war ein Team auf dem Feld und die Aufholjagd konnte beginnen.
Das 1:4 gelang dem A-Jugendlichen Badnjevic in der 70. Minute.
In der 78. Minute wurde Sezen für seinen enormen Einsatz mit dem 2:4 belohnt, während Karpuz in der 81. Minute einen Strafstoß zum 3:4 verwandeln konnte.
Danach war der FSV dem Ausgleich sehr nahe, musste sich aber durch einen Konter in der 90. Minute mit 3:5 geschlagen geben.

Sicherlich konnte Co-Trainer Volly Hohmann, der den verhinderten Coach Marcus Kowalczyk vertrat, weitere Eindrücke für die neue Saison gewinnen.

Jannik Hinsenkamp, Muhammet Karpuz, Arman Corovic, Marvin Matten, Karim El Moumen, Emre Sahin, Nermin Badnjevic, Can Serdar (46. Boran Sezen), Güngör Kaya (50. Matondo Manace Mbonbo), Etinosa Igbionawmhia

(senioren)

Monheim macht es unnötig spannend

Der Oberligist ließ beim 5:3-Erfolg in Duisburg nach einer deutlichen 4:0-Führung die Zügel schleifen.

Auf den ersten Blick geht es für die Oberliga-Fußballer des FC Monheim im Endspurt der Saison um nichts mehr, weil weder der Klassenerhalt noch der Aufstieg ein Thema sind. Dennoch kann sich die Mannschaft von Trainer Dennis Ruess noch im oberen Tabellendrittel festsetzen – und damit möglicherweise den sechsten Platz aus der vorherigen Saison überbieten.

Durch den jüngsten 5:3 (4:0)-Sieg beim abgeschlagenen Schlusslicht FSV Duisburg haben die Monheimer alle Chancen, dieses Ziel in den beiden restlichen Spiele zu erreichen.Ruess war dennoch nicht komplett zufrieden: „Wir hätten schon zur Halbzeit mit 6:0 führen können und haben es dann unnötig spannend gemacht. Es ist toll, dass wir drei Punkte geholt haben, aber ich fahre jetzt nicht jubelnd nach Hause.“ Zwei Spieltage vor dem Saisonende belegen die Monheimer mit 49 Punkten den sechsten Platz. Selbst der Dritte 1. FC Bocholt liegt aber lediglich vier Zähler entfernt.

Die Gäste starteten sehr engagiert – und die Duisburger wirkten mitunter in der Defensive überfordert. Die erste Möglichkeit konnte Tobias Lippold trotzdem noch nicht verwerten, weil der FSV-Keeper seinen Schuss in der dritten Spielminute parierte. Nach einem sehr ansehnlichen Angriff über die Außenbahn schoss Benjamin Schütz vorbei (8.) und er ging anschließend zwei weitere Male in guten Szenen leer aus (16./19.). Nach einem Freistoß von Lippold hätte Schütz zum 1:0 einköpfen können, doch ein Duisburger Verteidiger klärte den Ball in letzter Sekunde (22.).

Anschließend versuchte es Lippold mit einem weiteren Freistoß direkt – und ihm gelang jetzt tatsächlich das 1:0 (28.). Nach einer Flanke des sehr fleißigen Dauerbrenners Noah Salau traf Bora Gümüs zum 2:0 (35.), ehe sich Mark Schiffer über die linke Außenbahn durchsetze und seinen Nebenmann Schütz bediente – 3:0 (40.). Nachdem der Schlussmann einen weiteren Schuss von Lippold abgewehrte hatte (43.), wurde der Abschluss von Philip Lehnert nur unzureichend abgewehrt. Schütz bestrafte den Duisburger Fehler mit dem 4:0 (44.), bevor ein weiterer Versuch von Jan Nosel nichts einbrachte(45.).

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Nosel eine große Möglichkeit, die wiederum der FSV-Schlussmann entschärfte (48.). Nachdem Christoph Lange nur das Außennetz getroffen hatte (59.), scheitere Nosel beim Kopfball ebenfalls (64.). „Mir hat die Gier gefehlt, um unbedingt die Tore zu machen. Wir waren zu schnell zufrieden“, fand Ruess. Deshalb verwunderte es ihn nicht, dass das Spiel nach den drei Treffern der Duisburger (70./78./81.) zum 3:4 plötzlich noch einmal spannend wurde. Erst Lippold machte nach einem Doppelpass mit Nikola Aleksic alles klar – 5:3 (90.+2).

Quelle: fupa.net